1972-1979: NLB-Rückkehr 1978 mit langem Anlauf

Die „Ära Theunissen“

Was zuvor Leuten wie Salih Sehovic, Walter Jäger, Karl Stutz und Hans Zbinden nicht gelungen war, gelang zunächst auch dem Niederländer Bert Theunissen nicht. Obwohl ein Trainingslager in Holland- und im Winter Schlittschuhtrainings auf dem Weyermannshaus durchgeführt wurden, scheiterte Theunissen mit seiner Mannschaft dreimal knapp in den Aufstiegsspielen. Die Rückkehr in die Nationalliga blieb ein Ziel, die Mitglieder des Vereins waren nach den riesigen Anstrengungen entsprechend enttäuscht. Auch Transfers von Nationalligaspielern, wie etwa demjenigen von Hans-Otto Peters, brachten den erhofften Aufstieg nicht. Die Stimmen gegen Trainer Theunissen wurden lauter. Wie beim FC Bern leider schon fast üblich, hielten sich die Kritiker aber auch diesmal vorwiegend im Hintergrund. Es gab sogar böse Zungen, die den Abstieg in die 2. Liga prophezeiten.

„Bärn du edle Schwyzerstärn, drück dr Dume am FC Bärn“

Aber Theunissen blieb und die verbliebenen Spieler zeigten eine Trotzreaktion. Der Schlachtruf, „Bärn du edle Schwyzerstärn, drück dr Dume am FC Bärn,“ wurde erhört. In der Saison 1977/78, der vierten unter Übungsleiter Theunissen, wurde der FC Bern erneut Gruppenmeister der 1. Liga. Im vierten Anlauf schaffte man endlich den erträumten Aufstieg in die Nationalliga B. Die Freude im Neufeld kannte keine Grenzen. Das Ziel war erreicht. Trotz dem geglückten Aufstieg verliess Trainer Bert Theunissen die „Mutzen“ nach vierjähriger Tätigkeit. Als Nachfolger konnte Hans-Otto Peters, Torschützenkönig der Aufstiegssaison (22 Treffer), verpflichtet werden.

Die Berner NLB-Mannschaft der Saison 1978/79. Obere Reihe (v.l.n.r.): Getzmann, Burkhardt, Pescador, Jauner, Rohner, Rieder. Mitte: Rufli, Rietmann, Andrey, Peters, Moser, Rentsch, Mast. Untere Reihe: Zaugg, Wittwer, Santona, Zimmermann.

Die Berner NLB-Mannschaft der Saison 1978/79. Obere Reihe (v.l.n.r.): Getzmann, Burkhardt, Pescador, Jauner, Rohner, Rieder. Mitte: Rufli, Rietmann, Andrey, Peters, Moser, Rentsch, Mast. Untere Reihe: Zaugg, Wittwer, Santona, Zimmermann.

Bern etabliert sich in der NLB

Unter Peters erwischte der FC Bern einen mässigen Start in die NLB-Saison 1978/79. Nach der Vorrunde konnte die Mannschaft aus 14 Spielen nur 12 Punkte ergattern und schwebte in ernstzunehmender Abstiegsgefahr. Mit einer optimalen Vorbereitung im Winter, u.a. mit dem traditionellen Skiwochenende in Gstaad, einem Trainingslager in Italien und dem spektakulären Transfer von Rolf Höfert vom FC St. Pauli, resultierte am Ende der Saison der gute 7. Rang.